Vom Frankenreich zu den Ursprüngen der Nationalstaaten
800–1214

Contributor(s)
Paravicini, Werner (editor)
Werner, Michael (editor)
Version
PublishedLanguage
GermanRésumé
Deutsch-Französische Geschichte. Herausgegeben von Deutsches Historisches Institut, Paris, Werner Paravicini und Michael Werner.
Band 1: Mit Recht gilt Karl der Große als Vater Europas – sein Reich wurde zur Wiege der europäischen Staatenwelt. Spannend schildert Rolf Große den Aufstieg Karls des Großen und die politische Ordnung seines Imperiums. Nach dem Tode Karls schuf die Teilung des Karolingerreiches die Grundlagen für die spätere Trennung der beiden Nationen, die sich unter Ottonen und Kapetingern erstmals abzeichnete. Lässt sich der Beginn einer "Deutsch-Französischen Geschichte" mit dem großen Karl rechtfertigen, so markiert die Schlacht von Bouvines 1214 einen Einschnitt, als der französische König mit ihr erstmals einen deutschen Thronstreit entschied. Nach seinem Sieg über Otto von Braunschweig sandte Philipp II. August den Reichsadler an dessen Rivalen, den Staufer Friedrich II., und ermöglichte ihm die Herrschaft im deutschen Reich. Bouvines führte klar vor Augen, dass nun Frankreich die stärkste Macht in Europa war.
Keywords
Karl der Große; Deutsches Historisches Institut ParisISBN
3-534-14699-9Publisher
perspectivia.netPublisher website
www.perspectivia.netPublication date and place
Bonn (Darmstadt), 2005Imprint
First published 2005 by Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt. Open Access secondary publication 2024 by Deutsches Historisches Institut Paris on perspectivia.netSeries
Deutsch-Französische Geschichte, 1Classification
History and Archaeology
