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dc.contributor.authorForster-Hahn, Françoise
dc.date.accessioned2022-12-15T09:02:25Z
dc.date.available2022-12-15T09:02:25Z
dc.date.issued2022
dc.identifierONIX_20221215_9782735129324_56
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/95059
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesPasserelles
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AB The arts: general topicsen_US
dc.subject.other20. Jahrhundert
dc.subject.otherDeutschland
dc.subject.otherEuropa
dc.subject.otherKunstbeziehungen
dc.subject.otherKunst
dc.subject.otherKunstgeschichte
dc.subject.otherkünstlerische Beziehungen
dc.subject.otherNationalsozialismus
dc.subject.otherZweiter Weltkrieg
dc.subject.otherAmerika
dc.subject.otherKalifornien
dc.subject.otherExpressionismus
dc.subject.otherExil
dc.titleKäthe Kollwitz in Los Angeles 1937
dc.title.alternativeEine Ausstellung zwischen antiquarischen Büchern und der Hollywood Anti-Nazi League
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageIm Juni 1937 eröffnete Jacob Zeitlin in seiner Buchladen-Galerie in Los Angeles eine Ausstellung mit Grafiken von Käthe Kollwitz. Es war die erste Ausstellung von Kollwitz’ Werk in Südkalifornien. Co-Sponsor der Ausstellung und der glamourösen Vernissage war die Hollywood Anti-Nazi League for the Defense of American Democracy. Die Redner des Abends waren der deutsche Schriftsteller und Aktivist Ernst Toller und der amerikanische Komponist George Antheil. Zu den illustren Gästen gehörten Fritz Lang, Richard Neutra, Arnold Schönberg, George Gershwin, Kurt Weill und andere Berühmtheiten der Filmindustrie und der deutschösterreichischen Exilgemeinde. Die Kollwitz-Ausstellung wurde zum Dreh- und Angelpunkt der zentralen Konfliktfelder der Stadt: Sie war nicht bloß ein kulturelles Ereignis in Zeitlins Buchladen-Galerie, sondern vor allem eine gezielte politische Aktion der Hollywood Anti-Nazi League. Kollwitz’ Schaffen geriet damit ins Kreuzfeuer der Auseinandersetzungen zwischen dem antifaschistischen Kampf der Anti-Nazi League und den gewalttätigen Aktionen nationalsozialistischer Gruppen in Los Angeles. In diesem politischen Spannungsfeld wurde Käthe Kollwitz als »anti-Nazi artist« wahrgenommen und ihrer Ausstellung eine aktive Rolle im Kampf gegen Hitler zugeschrieben. Die Kapitel des Buches zeichnen nach, wie die Ausstellung zum Kreuzungspunkt von vier Biografien wurde: Käthe Kollwitz, Jacob Zeitlin, Ernst Toller und George Antheil.
oapen.identifier.doi10.4000/books.editionsmsh.54732
oapen.relation.isPublishedBy2990638d-1959-49aa-a90a-3c208956c890
oapen.relation.isbn9782735129324
oapen.relation.isbn9782735129034
oapen.pages131
oapen.place.publicationParis


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