Afficher la notice abrégée

dc.contributor.authorGrotkamp, Nadine
dc.date.accessioned2022-07-01T16:57:47Z
dc.date.available2022-07-01T16:57:47Z
dc.date.issued2018
dc.identifierONIX_20220701_9791036555930_187
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/87329
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesMünchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH Historyen_US
dc.subject.classificationthema EDItEUR::L Lawen_US
dc.subject.otherHellenismus
dc.subject.otherdie drei letzten vorchristlichen Jahrhunderte
dc.subject.otherHerrschaft und Rechtsstaatlichkeit
dc.subject.otherKonfliktlösung
dc.subject.otherKonfliktlösungsverhalten
dc.subject.otherÄgypten
dc.subject.otherRechtsschutzgescuhe
dc.subject.otherRechtsschutzgewährung
dc.subject.othergriechischsprachige Bevölkerungsschicht
dc.titleRechtsschutz im hellenistischen Ägypten
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageHellenismus ist nicht nur eine Epochenbezeichnung. Der Begriff wurde geprägt, um die wechselseitige Durchdringung von Orient und Okzident und die Verschmelzung der dominierenden griechischen Kultur mit anderen zu beschreiben. Anzeichen für eine lediglich oberflächliche Verbreitung der transformierten griechischen Kultur legen Vergleiche mit neuzeitlichen Kolonialgesellschaften nahe, auch wenn die hellenistischen Reiche kein Mutterland hatten. Die drei letzten vorchristlichen Jahrhunderte waren jedenfalls unstreitig von hoher Mobilität, intensiver Kulturbegegnung, von Symbiose und geistigem Austausch geprägt. Damals wurden die in der Polis entstandenen Ideen zu Herrschaft und Rechtsstaatlichkeit in großflächige Herrschaftsgebilde überführt und gingen später in die lateinische Literatur des römischen Imperiums und dann frühe christliche Gedankengebäude über. Die Frage, wie Konfliktlösung in einer dieser polyethnischen ostmediterranen Gesellschaft funktionierte, kann nur für Ägypten beantwortet werden, da allein hier in nennenswertem Umfang auch Alltagsschriftgut überliefert ist. Anhand der vielfältigen Rechtsschutzgesuche an unterschiedliche Autoritäten (Gerichte, Beamte, Vereinsvorstände) sowie anhand der wenigen Zeugnisse königlicher Regulierung der Rechtsschutzgewährung soll in dieser Untersuchung primär das Konfliktlösungsverhalten der griechischsprachigen Bevölkerungsschicht kartographiert werden, das sich durch die Vielfalt der Instanzen trotz grundlegender Untersuchungen zur Gerichtsorganisation (v.a. von Hans-Julius Wolff) noch immer unserem Verständnis entzieht. Um die bisherigen Ansätze zu überwinden, wird als Ausgangsthese angenommen, dass staatliche Eingriffe in die vorhandene Vielfalt der Konfliktlösungsinstanzen nur bei äußerem Zwang erfolgten und sie ansonsten der Selbstorganisation überlassen wurden.
oapen.identifier.doi10.4000/books.chbeck.2408
oapen.relation.isPublishedBy0bc5004f-34a8-40d9-b3e4-e5aba11d4998
oapen.relation.isbn9791036555930
oapen.relation.isbn9783406719066
oapen.pages196
oapen.place.publicationMünchen


Fichier(s) constituant ce document

FichiersTailleFormatVue

Il n'y a pas de fichiers associés à ce document.

Ce document figure dans la(les) collection(s) suivante(s)

Afficher la notice abrégée