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dc.contributor.authorBeese, Sebastian
dc.date.accessioned2021-10-07T04:03:54Z
dc.date.available2021-10-07T04:03:54Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2021-10-06T11:55:39Z
dc.identifierONIX_20211006_9783657760459_11
dc.identifierOCN: 1274165120
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/50779
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/72130
dc.description.abstractDer Glaube an die Segnungen, aber auch die Zwangsläufigkeit des technischen Fortschritts entwickelte sich in der Phase des Hochimperialismus zu einer wirkmächtigen Ideologie, von der auch deutsche Ingenieure profitierten. Das Buch legt den Schwerpunkt der Analyse auf die ehemaligen Kolonien Deutsch Ost- und Deutsch-Südwestafrika. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der technischen Experten, die mit dem Bau von Eisenbahnen, Straßen und Häfen einen entscheidenden Anteil an der Machtsicherung, Erschließung und Ausbeutung der Kolonien hatten. Neben der Exotik, monetären Anreizen sowie dem Prestige, das eine Tätigkeit in Afrika versprach, zog es Ingenieure vor allem aufgrund einer speziellen „Ideologie der Erschließung“ in die sogenannten Schutzgebiete. Die spezielle Gruppenidentität als Kolonialingenieure, die sich in der Folge herausbildete, lässt sich in Artikeln und Vorträgen bis in die 1940er Jahre nachweisen und wirkte sich selbst noch auf die Ansätze der frühen Entwicklungshilfe aus.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesGeschichte der technischen Kultur
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTQ Colonialism and imperialismen_US
dc.subject.otherHistory
dc.subject.otherthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTQ Colonialism and imperialism
dc.titleExperten der Erschließung
dc.title.alternativeAkteure der deutschen Kolonialtechnik in Afrika und Europa 1890–1943
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783657760459
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isFundedBySchweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
oapen.relation.isbn9783657760459
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.imprintBrill | Schöningh
oapen.pages352
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.seriesnumber13
dc.abstractotherlanguageDer Glaube an die Segnungen, aber auch die Zwangsläufigkeit des technischen Fortschritts entwickelte sich in der Phase des Hochimperialismus zu einer wirkmächtigen Ideologie, von der auch deutsche Ingenieure profitierten. Das Buch legt den Schwerpunkt der Analyse auf die ehemaligen Kolonien Deutsch Ost- und Deutsch-Südwestafrika. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der technischen Experten, die mit dem Bau von Eisenbahnen, Straßen und Häfen einen entscheidenden Anteil an der Machtsicherung, Erschließung und Ausbeutung der Kolonien hatten. Neben der Exotik, monetären Anreizen sowie dem Prestige, das eine Tätigkeit in Afrika versprach, zog es Ingenieure vor allem aufgrund einer speziellen „Ideologie der Erschließung“ in die sogenannten Schutzgebiete. Die spezielle Gruppenidentität als Kolonialingenieure, die sich in der Folge herausbildete, lässt sich in Artikeln und Vorträgen bis in die 1940er Jahre nachweisen und wirkte sich selbst noch auf die Ansätze der frühen Entwicklungshilfe aus.
dc.grantprojectExperten der Erschließung. Die Akteure der deutschen Kolonialtechnik in Afrika und Europa (1890-1943)


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