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dc.contributor.authorCanonica, Alan
dc.date.accessioned2021-07-09T02:03:56Z
dc.date.available2021-07-09T02:03:56Z
dc.date.issued2020
dc.date.submitted2021-07-08T11:27:14Z
dc.identifierONIX_20210708_9783034015622_51
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/49840
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/71175
dc.description.abstractUnter dem Gesichtspunkt eines klassischen Kosten-­Nutzen-Kalküls scheint es für Arbeitgeber wenig profitabel, Arbeitskräfte mit Leistungseinschränkungen zu beschäftigen. Weshalb tun sie es trotzdem? Die Studie geht dieser Frage nach und beleuchtet die Entwicklung der Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz mit besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Invalidenversicherung und Arbeitgeber. Das Buch gibt einen Einblick in die Geschichte der beruflichen Eingliederung aus wohlfahrts-, wirtschafts- und unternehmenshistorischer Perspektive. In der historischen und soziologischen Forschung wird die Arbeitsintegra­tion von Menschen mit Behinderung vornehmlich aus der Perspektive des Sozialstaats und der Betroffenen untersucht. Die Rolle der Arbeitgeber bleibt häufig unterbelichtet. Diese Studie schliesst eine Forschungslücke und analysiert die berufliche Eingliede­rung auf zwei Ebenen: Zum einen werden Debatten um die Eingliederungspolitik der Invalidenversicherung (IV) beleuchtet, insbesondere die Aushandlungsprozesse zwischen der staatlichen IV und den Arbeitgeberorganisationen. Zum anderen werden auf der Mikroebene ­Haltung und Praktiken einzelner Unternehmen betrachtet. Die Ökonomie der Konventionen, die von einer Vielfalt ökonomischer Rationalitäten ausgeht, dient als Theorie-­ und Analyserahmen. Aufgrund welcher Kalküle sind Arbeit­geber bereit, Arbeitskräfte mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit zu beschäftigen, und auf welche Rechtfertigungsmuster rekurrierte die IV, um Menschen mit Behinderung als wertvolle Transaktionsobjekte an die Unternehmen zu «verkaufen»?
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JK Social services & welfare, criminology::JKS Social welfare & social services::JKSB Welfare & benefit systems
dc.subject.otherWohlfahrtsgeschichte
dc.subject.otherInvalidenversicherung
dc.subject.otherÖkonomie der Konventionen
dc.subject.otherBehinderung
dc.subject.otherArbeitsintegration
dc.subject.otherBetriebliche Sozialpolitik
dc.titleBeeinträchtigte Arbeitskraft
dc.title.alternativeKonventionen der beruflichen Eingliederung zwischen Invalidenversicherung und Arbeitgeber (1945–2008)
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.33057/chronos.1562
oapen.relation.isPublishedBya4deb45a-4c15-4ebf-9dbf-bac60653cc71
virtual.oapen_relation_isPublishedBy.publisher_nameChronos Verlag
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
virtual.oapen_relation_isFundedBy.grantor_nameSchweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783034015622
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationZürich
oapen.grant.number10BP12_194593
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageUnter dem Gesichtspunkt eines klassischen Kosten-­Nutzen-Kalküls scheint es für Arbeitgeber wenig profitabel, Arbeitskräfte mit Leistungseinschränkungen zu beschäftigen. Weshalb tun sie es trotzdem? Die Studie geht dieser Frage nach und beleuchtet die Entwicklung der Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz mit besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Invalidenversicherung und Arbeitgeber. Das Buch gibt einen Einblick in die Geschichte der beruflichen Eingliederung aus wohlfahrts-, wirtschafts- und unternehmenshistorischer Perspektive. In der historischen und soziologischen Forschung wird die Arbeitsintegra­tion von Menschen mit Behinderung vornehmlich aus der Perspektive des Sozialstaats und der Betroffenen untersucht. Die Rolle der Arbeitgeber bleibt häufig unterbelichtet. Diese Studie schliesst eine Forschungslücke und analysiert die berufliche Eingliede­rung auf zwei Ebenen: Zum einen werden Debatten um die Eingliederungspolitik der Invalidenversicherung (IV) beleuchtet, insbesondere die Aushandlungsprozesse zwischen der staatlichen IV und den Arbeitgeberorganisationen. Zum anderen werden auf der Mikroebene ­Haltung und Praktiken einzelner Unternehmen betrachtet. Die Ökonomie der Konventionen, die von einer Vielfalt ökonomischer Rationalitäten ausgeht, dient als Theorie-­ und Analyserahmen. Aufgrund welcher Kalküle sind Arbeit­geber bereit, Arbeitskräfte mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit zu beschäftigen, und auf welche Rechtfertigungsmuster rekurrierte die IV, um Menschen mit Behinderung als wertvolle Transaktionsobjekte an die Unternehmen zu «verkaufen»?
dc.grantprojectBeeinträchtigte Arbeitskraft. Konventionen der beruflichen Eingliederung zwischen Invalidenversicherung und Arbeitgeber (1945-2008)


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