Show simple item record

dc.contributor.authorNipperdey, Justus
dc.date.accessioned2021-05-22T02:01:36Z
dc.date.available2021-05-22T02:01:36Z
dc.date.issued2012
dc.date.submitted2021-05-21T03:30:22Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/48763
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/70040
dc.description.abstractDie Bevölkerungsgröße wurde erst im Laufe der Frühen Neuzeit zu einem Thema der Politik. Politische Theoretiker in Deutschland übernahmen um 1600 die in Italien entwickelte Vorstellung, der Staat müsse sich um die Bevölkerungsentwicklung kümmern. Die Forderung nach einer expansiven Bevölkerungspolitik kam somit schon vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges auf. Diese zuerst in gelehrten Werken vertretene Idee setzte sich im Laufe des 17. Jahrhunderts immer mehr durch und wurde zu einem Kernbestand des Kameralismus. Daraus entwickelte sich schließlich der Populationismus des 18. Jahrhunderts, der eine mit allen Mitteln forcierte Bevölkerungsvergrößerung forderte und den Erfolg jeglicher Politik allein am demografischen Wachstum maß. Justus Nipperdey erforscht mit seiner Arbeit erstmals die Entstehung des bevölkerungspolitischen Konzepts im Italien des 16. Jahrhunderts, seine Übernahme in die politische Theorie im Alten Reich und seine Verbreitung von den gelehrten lateinischen Politikkompendien in deutschsprachige Traktate.
dc.description.abstractDie Bevölkerungsgröße wurde erst im Laufe der Frühen Neuzeit zu einem Thema der Politik. Politische Theoretiker in Deutschland übernahmen um 1600 die in Italien entwickelte Vorstellung, der Staat müsse sich um die Bevölkerungsentwicklung kümmern. Die Forderung nach einer expansiven Bevölkerungspolitik kam somit schon vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges auf. Diese zuerst in gelehrten Werken vertretene Idee setzte sich im Laufe des 17. Jahrhunderts immer mehr durch und wurde zu einem Kernbestand des Kameralismus. Daraus entwickelte sich schließlich der Populationismus des 18. Jahrhunderts, der eine mit allen Mitteln forcierte Bevölkerungsvergrößerung forderte und den Erfolg jeglicher Politik allein am demografischen Wachstum maß. Justus Nipperdey erforscht mit seiner Arbeit erstmals die Entstehung des bevölkerungspolitischen Konzepts im Italien des 16. Jahrhunderts, seine Übernahme in die politische Theorie im Alten Reich und seine Verbreitung von den gelehrten lateinischen Politikkompendien in deutschsprachige Traktate.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::H Humanities::HB History::HBJ Regional & national history::HBJD European history
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history
dc.subject.otherHistory
dc.subject.otherEurope
dc.titleDie Erfindung der Bevölkerungspolitik
dc.title.alternativeStaat, politische Theorie und Population in der Frühen Neuzeit (Edition 1)
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.13109/9783666101182
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isFundedByKnowledge Unlatched
oapen.relation.isbn9783666101182
oapen.collectionKnowledge Unlatched (KU)
oapen.collectionKU Open Services
oapen.imprintVandenhoeck & Ruprecht
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9


Files in this item

FilesSizeFormatView

There are no files associated with this item.

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record

open access
Except where otherwise noted, this item's license is described as open access