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dc.contributor.authorKreuzer, Dominik
dc.date.accessioned2025-09-15T07:54:55Z
dc.date.available2025-09-12T08:46:40Z
dc.date.available2025-09-15T07:54:55Z
dc.date.issued2025-08
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/166499.2
dc.languageGermanen_US
dc.relation.ispartofseriesKlangfigurenen_US
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AV Music::AVL Music: styles and genres::AVLA Art music, orchestral and formal musicen_US
dc.subject.otherSinfoniefinaleen_US
dc.subject.otherfiktiver Choralen_US
dc.subject.otherSinfonieen_US
dc.titleStandardisierte Sinnstiftung?en_US
dc.title.alternativeDer fiktive Choral und das Sinfoniefinale im 19. und frühen 20. Jahrhunderten_US
dc.typebook
dc.description.versionPublisheden_US
oapen.abstract.otherlanguageViele der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts griffen in ihren Sinfonien zu dem gleichen Mittel: einem triumphalen Schluss, der fast so klingt wie ein von der vollen Gemeinde intoniertes Kirchenlied. Entscheidend dabei ist das ›fast‹. Die Passagen klingen zwar wie ein Kirchenlied, die Melodien aber sind neu. Im Gegensatz zu klar erkennbaren Kirchenliedzitaten lassen sich diese Choral-Anklänge – eben fiktive Choräle – nicht auf einen sprachlichen Sinn reduzieren. Was aber ist dann ihr Sinn? Gleich ob ihre Komponisten nun Robert Schumann oder Johannes Brahms, Anton Bruckner oder Gustav Mahler, Camille Saint-Saëns oder Peter Tschaikowsky hießen: Gemeint war offenbar etwas Anderes, Abstrakteres, nur mittelbar Verstehbares und trotzdem unmittelbar Einleuchtendes. Denn es lassen sich, wie das vorliegende Buch erstmals sichtbar macht, zwischen 1827 (dem Tod Beethovens) und 1914 weit über hundert Sinfonien benennen, die auf erstaunlich ähnliche, teils beinahe identische Art operieren. Durch die Bündelung und Systematisierung dieser verblüffenden Häufung wird der Blick frei auf Gemeinsamkeiten wie Unterschiede – auf die stumpfe Macht einer sich verfestigenden Konvention ebenso wie auf die häufig spektakulären Resultate ihrer bewussten Brechung.en_US
oapen.identifier.doi10.36202/9783826095108en_US
oapen.relation.isPublishedBye469c83d-aed4-444a-8b8e-83b48061d402
oapen.relation.isFundedBy5e2ce20d-60b6-480a-8dc2-979a82edc08den_US
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)en_US
oapen.series.number13en_US
oapen.pages358en_US


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