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dc.contributor.authorBlomann, Yvonne
dc.date.accessioned2025-07-09T05:36:38Z
dc.date.available2025-07-09T05:36:38Z
dc.date.issued2017
dc.date.submitted2025-07-08T13:46:22Z
dc.identifierONIX_20250708T154121_9783961470792_6
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/104022
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/162641
dc.description.abstractDer nunmehr fast dreißig Jahre zurückliegende deutsche Einigungs-prozess in den Wendejahren 1989/1990 ist keineswegs als isolierter Prozess zu betrachten. Er wird erst vielmehr historisch fassbar, wenn er in die Kontinuität der „Deutschen Frage“ – der Frage nach der Art der Verfasstheit eines deutschen Staates – eingeordnet wird. Immer wieder wurde deutsche Staatlichkeit im internationalen Kontext thema¬tisiert, hingen doch Gleichgewicht, Sicherheit und Stabilität von ihr ab. In den Wendejahren 1989/1990 sollte dies ein letztes Mal geschehen, die scheinbar zementierte deutsche Teilung und mit ihr die bipolare Welt gerieten mit einem Mal in Bewegung. Doch war die Vereinigung beider deutscher Staaten keineswegs eine Entscheidung, die allein von deutschen Akteuren getroffen werden konnte. Die Diskussion einer geopolitischen Veränderung der Mitte Europas rief die alten vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs – die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion – wieder auf den Plan, ihre Verantwortlichkeit bezüglich „Deutschland als Ganzes“ wurde ein letztes Mal wirksam. Das Ergebnis dieser Wendejahre sollte aber nicht nur die deutsche Wiedervereinigung, sondern auch das Ende des Ost-West-Konflikts sein: Diese Studie widmet sich einer Untersuchung des Verhaltens und der Argumentationen der vier Siegermächte in Ost und West, sie fragt nach den Handlungsmustern sowie nach ihren Vorstellungen von Ordnung des im sich im Aufbruch befindenden internationalen Staatensystems.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesAusgezeichnete Abschlussarbeiten der Erlanger Geschichtswissenschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology
dc.subject.otherDeutschland (Bundesrepublik)
dc.subject.otherGeschichte 1800-1990
dc.subject.otherInternationale Politik
dc.subject.otherDeutsche Frage
dc.subject.otherOst-West-Konflikt
dc.subject.otherDeutsche Wiedervereinigung
dc.titleErneut auf Konfrontation?
dc.title.alternativeDie Deutsche Frage und das Ende des Ost-West-Konflikts
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.25593/978-3-96147-079-2
oapen.relation.isPublishedBy2c600dea-eece-4066-87be-da335e323fdb
oapen.relation.isbn9783961470792
oapen.relation.isbn9783961470785
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.pages149
oapen.place.publicationErlangen
dc.seriesnumber6
dc.abstractotherlanguageDer nunmehr fast dreißig Jahre zurückliegende deutsche Einigungs-prozess in den Wendejahren 1989/1990 ist keineswegs als isolierter Prozess zu betrachten. Er wird erst vielmehr historisch fassbar, wenn er in die Kontinuität der „Deutschen Frage“ – der Frage nach der Art der Verfasstheit eines deutschen Staates – eingeordnet wird. Immer wieder wurde deutsche Staatlichkeit im internationalen Kontext thema¬tisiert, hingen doch Gleichgewicht, Sicherheit und Stabilität von ihr ab. In den Wendejahren 1989/1990 sollte dies ein letztes Mal geschehen, die scheinbar zementierte deutsche Teilung und mit ihr die bipolare Welt gerieten mit einem Mal in Bewegung. Doch war die Vereinigung beider deutscher Staaten keineswegs eine Entscheidung, die allein von deutschen Akteuren getroffen werden konnte. Die Diskussion einer geopolitischen Veränderung der Mitte Europas rief die alten vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs – die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion – wieder auf den Plan, ihre Verantwortlichkeit bezüglich „Deutschland als Ganzes“ wurde ein letztes Mal wirksam. Das Ergebnis dieser Wendejahre sollte aber nicht nur die deutsche Wiedervereinigung, sondern auch das Ende des Ost-West-Konflikts sein: Diese Studie widmet sich einer Untersuchung des Verhaltens und der Argumentationen der vier Siegermächte in Ost und West, sie fragt nach den Handlungsmustern sowie nach ihren Vorstellungen von Ordnung des im sich im Aufbruch befindenden internationalen Staatensystems.


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