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dc.contributor.authorSieder, Reinhard
dc.date.accessioned2025-06-26T05:22:10Z
dc.date.available2025-06-26T05:22:10Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-06-25T09:27:31Z
dc.identifierONIX_20250625T111819_9783839410875_18
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103832
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/161799
dc.description.abstractDas Rote Wien ist weltberühmt. Reinhard Sieder fragt erstmals, wie es das Alltagsleben der Bürger*innen verändert, in dem alles Arbeit ist. Autobiographische Erzählungen zeigen, dass unterhalb der Wahrnehmungsschwelle von Politik und Wissenschaft spontane, informelle Arbeitskämpfe stattfinden, für die die klassische politische Ökonomie weitgehend blind ist. Darüber hinaus betreibt das Rote Wien eine ambitionierte und erfolgreiche Biopolitik, die regulierend in das Leben eingreift, deren sozialistisch-eugenische Ideen aber gegen demokratische Grundwerte verstoßen. Was bleibt, ist eine verlorene Hoffnung und ein Menetekel für die Zukunft: Wer die Demokratie bekämpft, bereitet einem neuen Faschismus den Weg.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesHistoire
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBS Social groups, communities and identities::JBSD Urban communities
dc.subject.otherRotes Wien
dc.subject.otherRed Vienna
dc.subject.otherBiopolitik
dc.subject.otherBiopolitics
dc.subject.otherAlltag
dc.subject.otherEveryday Life
dc.titleBiopolitik und Alltagsleben im Roten Wien
dc.title.alternativeExperimentierfelder der Hohen Moderne
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/9783839410875
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isbn9783839410875
oapen.relation.isbn9783837678017
oapen.imprinttranscript
oapen.pages401
dc.seriesnumber235
dc.abstractotherlanguageDas Rote Wien ist weltberühmt. Reinhard Sieder fragt erstmals, wie es das Alltagsleben der Bürger*innen verändert, in dem alles Arbeit ist. Autobiographische Erzählungen zeigen, dass unterhalb der Wahrnehmungsschwelle von Politik und Wissenschaft spontane, informelle Arbeitskämpfe stattfinden, für die die klassische politische Ökonomie weitgehend blind ist. Darüber hinaus betreibt das Rote Wien eine ambitionierte und erfolgreiche Biopolitik, die regulierend in das Leben eingreift, deren sozialistisch-eugenische Ideen aber gegen demokratische Grundwerte verstoßen. Was bleibt, ist eine verlorene Hoffnung und ein Menetekel für die Zukunft: Wer die Demokratie bekämpft, bereitet einem neuen Faschismus den Weg.


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