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dc.contributor.editorRieger-Ladich, Markus
dc.contributor.editorBrinkmann, Malte
dc.contributor.editorThompson, Christiane
dc.date.accessioned2024-01-27T04:19:37Z
dc.date.available2024-01-27T04:19:37Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2024-01-26T15:08:45Z
dc.identifierONIX_20240126_9783779970040_83
dc.identifierOCN: 1404264372
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/87269
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/133658
dc.description.abstractFür die Erziehungswissenschaft ist die neuerliche Debatte um Jürgen Habermas' »Strukturwandel der Öffentlichkeit« hochwillkommen. Im Rückgriff auf dessen vieldiskutierte Studie kann sie sich als Disziplin profilieren, die mit der Reflexion ebenjener Einrichtungen betraut ist, die dafür sorgen, dass aus vernunftbegabten Zweibeinern passable Diskursteilnehmer*innen werden. Gleichwohl ist die hohe Wertschätzung, die der Bildung in diesem Zusammenhang entgegengebracht wird, nicht unproblematisch. Die politische Kultur könnte, so ein Verdacht, von der fortschreitenden Akademisierung öffentlicher Debatten beschädigt werden. Demokratien gerieten in ein gefährliches Fahrwasser, wenn sie die Bedingungen zur Teilnahme am politischen Diskurs immer anspruchsvoller gestalten. Die Arenen öffentlicher Auseinandersetzungen werden daher nicht nur von jenen bedroht, die eine Politik des Ressentiments betreiben und autoritären Ordnungen das Wort reden, sondern auch von Angehörigen des Bildungsbürgertums, welche die eigenen Argumentationsstile, Überzeugungen und medialen Vorlieben generalisieren und einen Cordon sanitaire um solche Positionen errichten, die ihnen als nicht »diskussionswürdig« gelten.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Educationen_US
dc.subject.otherErziehungswissenschaft
dc.subject.otherPädagogik
dc.subject.otherÖffentlichkeit
dc.subject.otherHabermas
dc.subject.otherStrukturwandel der Öffentlichkeit
dc.subject.otherpolitische Urteilsbildung
dc.subject.otherpolitische Öffentlichkeit
dc.subject.otheröffentliche Bildung
dc.subject.otheröffentliches Leben
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education
dc.titleÖffentlichkeiten
dc.title.alternativeUrteilsbildung in fragmentierten pädagogischen Räumen
dc.typebook
oapen.relation.isPublishedBy5868128f-1cbb-4410-bde5-958481b1a01a
oapen.relation.isbn9783779970033
oapen.imprintBeltz Juventa
oapen.pages329
dc.abstractotherlanguageFür die Erziehungswissenschaft ist die neuerliche Debatte um Jürgen Habermas' »Strukturwandel der Öffentlichkeit« hochwillkommen. Im Rückgriff auf dessen vieldiskutierte Studie kann sie sich als Disziplin profilieren, die mit der Reflexion ebenjener Einrichtungen betraut ist, die dafür sorgen, dass aus vernunftbegabten Zweibeinern passable Diskursteilnehmer*innen werden. Gleichwohl ist die hohe Wertschätzung, die der Bildung in diesem Zusammenhang entgegengebracht wird, nicht unproblematisch. Die politische Kultur könnte, so ein Verdacht, von der fortschreitenden Akademisierung öffentlicher Debatten beschädigt werden. Demokratien gerieten in ein gefährliches Fahrwasser, wenn sie die Bedingungen zur Teilnahme am politischen Diskurs immer anspruchsvoller gestalten. Die Arenen öffentlicher Auseinandersetzungen werden daher nicht nur von jenen bedroht, die eine Politik des Ressentiments betreiben und autoritären Ordnungen das Wort reden, sondern auch von Angehörigen des Bildungsbürgertums, welche die eigenen Argumentationsstile, Überzeugungen und medialen Vorlieben generalisieren und einen Cordon sanitaire um solche Positionen errichten, die ihnen als nicht »diskussionswürdig« gelten.


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