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dc.contributor.authorBöhme, Jeanette
dc.date.accessioned2023-07-10T06:40:06Z
dc.date.available2023-07-10T06:40:06Z
dc.date.issued2006
dc.date.submitted2023-06-20T11:10:00Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/63616
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/101166
dc.description.abstractAt the end of the book culture, enquiries about the self-understanding of school expand in the recognisable horizon of a transmedial network culture. Media-critical reform pedagogy holds on to talk and action as the leading medium and conceives school as a "media-resistant polis". In contrast, the mainstream school is justified as a 'literary counterculture' in which writing is to be defended as the highest achievement in the process of civilisation. In both lines of discourse on school pedagogy, school is conceived as a monomedial province. With reference to this, the present volume asserts: In mono-medial school provinces, which orient educational processes to a dominant leading medium, competences for a meaning-generating examination of topics, questions and problems of the establishing network culture are only marginally developed. Schools designed in this way are also less and less successful in connecting to the experiential horizons of children and young people who roam the extracurricular spectrum of media cultural architectures as transmedial nomads. Accordingly - also in view of the PISA results - the thesis of a new variant of school alienation must be examined. In critical distance to the perspectives presented, the potentiality of a media-ecological approach for a theorisation of school as a media-specific educational architecture is demonstrated. In doing so, the impact of media technologies on the contrasting shaping of spatiotemporal relations of cultural orders as well as synaesthetic relations of modes of perception will be examined. In relation to this, new educational potentials of transmedial networks can be heuristically identified. These are the focus of both the programmatic perspectives of media-ecological educational research and the conceptual outlook on schools in the image of a 'hypermedial plateau network'. (DIPF/Orig.)
dc.description.abstractAm Ende der Buchkultur expandieren Anfragen nach dem Selbstverständnis von Schule im erkennbaren Horizont einer transmedialen Netzwerkkultur. Die medienkritische Reformpädagogik hält an Talk und Action als Leitmedium fest und konzipiert Schule als "medienresistente Polis". Dagegen wird die Regelschule als 'literale Gegenkultur' begründet, in der es Schriftlichkeit als höchste Errungenschaft im Zivilisationsprozess zu verteidigen gilt. Schule wird in beiden schulpädagogischen Diskurslinien als monomediale Provinz entworfen. Darauf bezogen wird im vorliegenden Band behauptet: In monomedialen Schulprovinzen, die Bildungsprozesse an einem dominanten Leitmedium ausrichten, werden Kompetenzen für eine sinngenerierende Auseinandersetzung mit Themen, Fragen und Problemen der sich etablierenden Netzwerkkultur nur marginal entfaltet. Auch gelingt es einer so konzipierten Schule zunehmend weniger an die Erfahrungshorizonte der Kinder und Jugendlichen anzuknüpfen, die als transmediale Nomaden das außerschulische Spektrum medienkultureller Architekturen durchstreifen. Es ist entsprechend - auch mit Blick auf die PISA-Ergebnisse - die These von einer neuen Variante der Schulentfremdung zu prüfen. In kritischer Distanz zu den dargestellten Perspektiven wird die Potenzialität eines medienökologischen Ansatzes für eine Theoretisierung von Schule als medienspezifische Bildungsarchitektur aufgezeigt. Nachgegangen wird dabei der Wirkmächtigkeit von Medientechnologien sowohl auf die kontrastreiche Ausformung raumzeitlicher Relationen kultureller Ordnungen als auch synästhetischer Relationen von Wahrnehmungsmodi. Darauf bezogen lassen sich neue Bildungspotenziale transmedialer Netzwerke heuristisch ausmachen. Diese stehen im Fokus sowohl der programmatischen Perspektiven einer medienökologischen Bildungsforschung als auch der konzeptionellen Ausblicke auf Schule im Bild eines 'hypermedialen Plateaunetzwerkes'. (DIPF/Orig.)
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JN Education
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JN Education::JNF Educational strategies & policy
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Educationen_US
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNF Educational strategies and policyen_US
dc.subject.otherNetzwerkkultur; Digitalisierung; Medienkompetenz; Bildungsarchitektur, Reformpädagogik; Bildungsforschung; Digitale Medien; Hypermedia; Medien; Medieneinsatz; Medienkritik; Medienpädagogik; Medientheorie; Schulpädagogik; Schulkultur; Buch; Netzwerk; Habilitationsschrift
dc.titleSchule am Ende der Buchkultur
dc.title.alternativeMedientheoretische Begründungen schulischer Bildungsarchitekturen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.35468/6019
oapen.relation.isPublishedBy65f4fc12-f5ec-43de-9b3f-9771b3f89aea
oapen.pages152
oapen.place.publicationBad Heilbrunn
dc.abstractotherlanguageAm Ende der Buchkultur expandieren Anfragen nach dem Selbstverständnis von Schule im erkennbaren Horizont einer transmedialen Netzwerkkultur. Die medienkritische Reformpädagogik hält an Talk und Action als Leitmedium fest und konzipiert Schule als "medienresistente Polis". Dagegen wird die Regelschule als 'literale Gegenkultur' begründet, in der es Schriftlichkeit als höchste Errungenschaft im Zivilisationsprozess zu verteidigen gilt. Schule wird in beiden schulpädagogischen Diskurslinien als monomediale Provinz entworfen. Darauf bezogen wird im vorliegenden Band behauptet: In monomedialen Schulprovinzen, die Bildungsprozesse an einem dominanten Leitmedium ausrichten, werden Kompetenzen für eine sinngenerierende Auseinandersetzung mit Themen, Fragen und Problemen der sich etablierenden Netzwerkkultur nur marginal entfaltet. Auch gelingt es einer so konzipierten Schule zunehmend weniger an die Erfahrungshorizonte der Kinder und Jugendlichen anzuknüpfen, die als transmediale Nomaden das außerschulische Spektrum medienkultureller Architekturen durchstreifen. Es ist entsprechend - auch mit Blick auf die PISA-Ergebnisse - die These von einer neuen Variante der Schulentfremdung zu prüfen. In kritischer Distanz zu den dargestellten Perspektiven wird die Potenzialität eines medienökologischen Ansatzes für eine Theoretisierung von Schule als medienspezifische Bildungsarchitektur aufgezeigt. Nachgegangen wird dabei der Wirkmächtigkeit von Medientechnologien sowohl auf die kontrastreiche Ausformung raumzeitlicher Relationen kultureller Ordnungen als auch synästhetischer Relationen von Wahrnehmungsmodi. Darauf bezogen lassen sich neue Bildungspotenziale transmedialer Netzwerke heuristisch ausmachen. Diese stehen im Fokus sowohl der programmatischen Perspektiven einer medienökologischen Bildungsforschung als auch der konzeptionellen Ausblicke auf Schule im Bild eines 'hypermedialen Plateaunetzwerkes'. (DIPF/Orig.)


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