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dc.contributor.authorStade, Philip
dc.date.accessioned2022-02-19T04:02:41Z
dc.date.available2022-02-19T04:02:41Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2022-02-18T15:02:52Z
dc.identifierONIX_20220218_9783963177699_25
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/52965
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/78423
dc.description.abstract»This video is not available in your country.« With this sentence, the video platform YouTube fueled many years of dispute with the German collecting society GEMA. Numerous online discussions focused on the appropriate remuneration for music streaming – GEMA bashing followed. Music and copyright have always been a contentious issue. Digitization set in motion a process that changed the way music and other creative goods are produced, consumed, distributed and exploited. This break undermined previous business models of the music industry and shook basic assumptions in the understanding of copyright. Philip Stade focuses on the particular online discourse YouTube vs. GEMA and, in the spirit of cultural studies, opens up interdisciplinary and historical perspectives on the fields of music business, copyright and capitalism in the digital transformation. The focus is on hegemonic strategies and the central role of social media. Even though the social and economic upheavals of the digital transformation are far from complete, Stade precisely elaborates which overarching shifts are taking place in the relationship between exclusive control and free access. For we are only just beginning to understand how digital capitalism works.
dc.description.abstract»Dieses Video ist in deinem Land leider nicht verfügbar.« Mit diesem Satz befeuerte die Video-Plattform YouTube die jahrelange Auseinandersetzung mit der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA. In zahlreichen Online-Diskussionen ging es um die angemessene Vergütung für das Musikstreaming - das GEMA-Bashing folgte. Musik und Urheberrecht waren und sind ein konfliktreiches Thema. Mit der Digitalisierung setzte ein Prozess ein, der die Art veränderte, Musik und andere kreative Güter zu produzieren, zu konsumieren, zu verbreiten und zu verwerten. Diese Zäsur untergrub bisherige Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und erschütterte Grundannahmen im Urheberrechtsverständnis. Philip Stade richtet den Blick auf den besonderen Online-Diskurs YouTube vs. GEMA und eröffnet im Sinne der Cultural Studies interdisziplinäre und historische Sichtweisen auf die Felder Musikwirtschaft, Urheberrecht und Kapitalismus im digitalen Wandel. Im Fokus stehen dabei hegemoniale Strategien sowie die zentrale Rolle Sozialer Medien. Auch wenn die gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen des digitalen Wandels längst nicht abgeschlossen sind, arbeitet Stade präzise heraus, welche übergeordneten Verschiebungen im Verhältnis von exklusiver Kontrolle und freiem Zugang stattfinden. Denn wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie der digitale Kapitalismus funktioniert.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::K Economics, finance, business & management::KN Industry & industrial studies::KNT Media, information & communication industries::KNTF Music industry
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::L Law::LN Laws of Specific jurisdictions::LNR Intellectual property law::LNRC Copyright law
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JF Society & culture: general::JFD Media studies
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::A The arts::AV Music::AVX Music recording & reproduction
dc.subject.otherYouTube
dc.subject.otherGEMA
dc.subject.othersocial media
dc.subject.othermusic industry
dc.subject.otherstreaming
dc.subject.otherCultural Studies
dc.subject.otherPopular Music Studies
dc.subject.othermedia law
dc.subject.othersampling
dc.subject.othercopyright
dc.subject.otherintellectual property rights
dc.titleYouTube vs. GEMA
dc.title.alternativeMusik und Urheberrecht im digitalen Kapitalismus
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14631/978-3-96317-769-9
oapen.relation.isPublishedBy2057a33c-abe5-474a-b271-9acaf528f719
oapen.relation.isbn9783963177699
oapen.relation.isbn9783963172328
oapen.pages376
oapen.place.publicationMarburg
dc.abstractotherlanguage»Dieses Video ist in deinem Land leider nicht verfügbar.« Mit diesem Satz befeuerte die Video-Plattform YouTube die jahrelange Auseinandersetzung mit der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA. In zahlreichen Online-Diskussionen ging es um die angemessene Vergütung für das Musikstreaming - das GEMA-Bashing folgte. Musik und Urheberrecht waren und sind ein konfliktreiches Thema. Mit der Digitalisierung setzte ein Prozess ein, der die Art veränderte, Musik und andere kreative Güter zu produzieren, zu konsumieren, zu verbreiten und zu verwerten. Diese Zäsur untergrub bisherige Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und erschütterte Grundannahmen im Urheberrechtsverständnis. Philip Stade richtet den Blick auf den besonderen Online-Diskurs YouTube vs. GEMA und eröffnet im Sinne der Cultural Studies interdisziplinäre und historische Sichtweisen auf die Felder Musikwirtschaft, Urheberrecht und Kapitalismus im digitalen Wandel. Im Fokus stehen dabei hegemoniale Strategien sowie die zentrale Rolle Sozialer Medien. Auch wenn die gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen des digitalen Wandels längst nicht abgeschlossen sind, arbeitet Stade präzise heraus, welche übergeordneten Verschiebungen im Verhältnis von exklusiver Kontrolle und freiem Zugang stattfinden. Denn wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie der digitale Kapitalismus funktioniert.


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