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dc.contributor.editorAumüller, Matthias
dc.contributor.editorKindt, Tom
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2021-04-20T12:48:25Z
dc.identifierONIX_20210420_9783476057648_38
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/48252
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/67987
dc.description.abstractDieser im Open Access erscheinende Band nimmt eine bislang kaum beachtete Tendenz der Nachkriegsepik in den Blick:„Ich bin nicht Stiller!“ heißt es in Max Frischs Roman gleich zu Beginn des ersten Teils, der den Titel „Stillers Aufzeichnungen im Gefängnis“ trägt. Der das sagt, nennt sich White, wird aber von seiner Umgebung für Stiller gehalten. Stiller ist mit seinem provokanten Beginn vielleicht der markanteste unter den unzuverlässig erzählten Romanen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, von denen im Band einige zwischen 1945 und den 1970er Jahren veröffentlichte vorgestellt und analysiert werden, darunter Texte von Friedrich Dürrenmatt, Hugo Loetscher, Peter Weiss, Alfred Andersch, Arno Schmidt, Uwe Johnson, Günter de Bruyn und Fred Wander; aber auch von älteren Autoren, die noch nach dem Krieg publiziert haben, wie Leo Perutz und Thomas Mann. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt darin, die Variabilität des Verfahrens zu zeigen und den theoretischen Randbereich des Begriffs ‚narrative Unzuverlässigkeit‘ auszuleuchten. Er erweist sich als heuristisch fruchtbares Analysetool, mit dem auch Texte gewinnbringend untersucht werden können, die nicht im strengen Sinne unzuverlässig erzählt sind.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesAbhandlungen zur Literaturwissenschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::D Literature & literary studies::DS Literature: history & criticism
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::D Literature & literary studies::DS Literature: history & criticism::DSA Literary theory
dc.subject.otherLiterary History
dc.subject.otherLiterary Theory
dc.subject.otherGerman Literature
dc.subject.otherLiterature
dc.subject.otherOpen Access
dc.subject.otherDeutsche Literatur
dc.subject.otherSchweizerische Literatur
dc.subject.otherNarratologie
dc.subject.otherErzähltheorie
dc.subject.otherBundesrepublik Deutschland
dc.subject.otherLiterature: history & criticism
dc.subject.otherGermany
dc.titleDer deutschsprachige Nachkriegsroman und die Tradition des unzuverlässigen Erzählens
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-476-05764-8
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783476057648
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.imprintJ.B. Metzler
oapen.pages225
oapen.grant.number[grantnumber unknown]
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageDieser im Open Access erscheinende Band nimmt eine bislang kaum beachtete Tendenz der Nachkriegsepik in den Blick:„Ich bin nicht Stiller!“ heißt es in Max Frischs Roman gleich zu Beginn des ersten Teils, der den Titel „Stillers Aufzeichnungen im Gefängnis“ trägt. Der das sagt, nennt sich White, wird aber von seiner Umgebung für Stiller gehalten. Stiller ist mit seinem provokanten Beginn vielleicht der markanteste unter den unzuverlässig erzählten Romanen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, von denen im Band einige zwischen 1945 und den 1970er Jahren veröffentlichte vorgestellt und analysiert werden, darunter Texte von Friedrich Dürrenmatt, Hugo Loetscher, Peter Weiss, Alfred Andersch, Arno Schmidt, Uwe Johnson, Günter de Bruyn und Fred Wander; aber auch von älteren Autoren, die noch nach dem Krieg publiziert haben, wie Leo Perutz und Thomas Mann. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt darin, die Variabilität des Verfahrens zu zeigen und den theoretischen Randbereich des Begriffs ‚narrative Unzuverlässigkeit‘ auszuleuchten. Er erweist sich als heuristisch fruchtbares Analysetool, mit dem auch Texte gewinnbringend untersucht werden können, die nicht im strengen Sinne unzuverlässig erzählt sind.


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