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dc.contributor.authorKuntze, Johannes
dc.date.issued2013
dc.date.submitted2016-12-31 23:55:55
dc.date.submitted2019-11-28 11:39:54
dc.date.submitted2020-04-01T14:15:36Z
dc.identifier610214
dc.identifierOCN: 1030821615
dc.identifierhttp://library.oapen.org/handle/20.500.12657/32636
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/35777
dc.description.abstractThis doctoral thesis treats the membership law of churches and religious communities. It discusses the questions of which framework is given by national law, in which cases the rights of religious communities diverges from that law and if membership must strictly be voluntary. Following a historical as well as legal classification, this thesis considers the legal relationship of members with Christian, Jewish and Islamic communities in Germany.
dc.description.abstractDas Mitgliedschaftsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften befindet sich in einem Spannungsfeld von staatlichem und religiösem Recht. Herkömmlich legen die Rechtsordnungen der Religionsgemeinschaften nach Maßgabe ihrer religiösen Grundüberzeugungen fest, wer zur Gemeinschaft gehören soll. Das staatliche Grundrecht der Religionsfreiheit gewährt wiederum jedermann das Recht, Mitglied einer (öffentlich-rechtlichen) Religionsgemeinschaft zu sein oder aber eine bestehende Mitgliedschaft mit „bürgerlicher“ Wirkung zu beenden. Davon ausgehend stellt sich das Problem, wie sogenannte „Inkompatibilitäten“ beider Rechtsordnungen aufzulösen sind. Welchen Rahmen gibt das staatliche Recht den Religionsgemeinschaften für ihr Mitgliedschaftsrecht vor? Lässt sich aus der Religionsfreiheit ein absolutes Freiwilligkeitsgebot herleiten? Wo weichen die Regelungen der Glaubensgemeinschaften hiervon ab und wie können Divergenzen überbrückt werden? Die vorliegende Arbeit untersucht diese Fragen und nimmt dazu nach einer historischen und staatskirchenrechtlichen Einordnung die Rechtsbeziehungen der Mitglieder zu den christlichen, jüdischen und islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland in den Blick.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::L Law
dc.subject.otherMembership
dc.subject.otherReligious Communities
dc.subject.otherGermany
dc.subject.otherReligious Freedom
dc.subject.otherEvangelische Kirche in Deutschland
dc.subject.otherGlaubensgemeinschaft
dc.subject.otherGrundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
dc.subject.otherKirchenrecht
dc.subject.otherWeimarer Verfassung
dc.subject.otherZeitschrift für evangelisches Kirchenrecht
dc.titleBürgerliche Mitgliedschaft in Religionsgemeinschaften
dc.title.alternativeStudie über die Rechtsbeziehungen der Mitglieder zu den römisch-katholischen, evangelischen, jüdischen und islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.17875/gup2013-156
oapen.relation.isPublishedByaf9011e0-03b9-4a5c-9ae6-b9da4898d1b2
virtual.oapen_relation_isPublishedBy.publisher_nameUniversitätsverlag Göttingen
virtual.oapen_relation_isPublishedBy.publisher_websitehttp://www.univerlag.uni-goettingen.de/
dc.abstractotherlanguageDas Mitgliedschaftsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften befindet sich in einem Spannungsfeld von staatlichem und religiösem Recht. Herkömmlich legen die Rechtsordnungen der Religionsgemeinschaften nach Maßgabe ihrer religiösen Grundüberzeugungen fest, wer zur Gemeinschaft gehören soll. Das staatliche Grundrecht der Religionsfreiheit gewährt wiederum jedermann das Recht, Mitglied einer (öffentlich-rechtlichen) Religionsgemeinschaft zu sein oder aber eine bestehende Mitgliedschaft mit „bürgerlicher“ Wirkung zu beenden. Davon ausgehend stellt sich das Problem, wie sogenannte „Inkompatibilitäten“ beider Rechtsordnungen aufzulösen sind. Welchen Rahmen gibt das staatliche Recht den Religionsgemeinschaften für ihr Mitgliedschaftsrecht vor? Lässt sich aus der Religionsfreiheit ein absolutes Freiwilligkeitsgebot herleiten? Wo weichen die Regelungen der Glaubensgemeinschaften hiervon ab und wie können Divergenzen überbrückt werden? Die vorliegende Arbeit untersucht diese Fragen und nimmt dazu nach einer historischen und staatskirchenrechtlichen Einordnung die Rechtsbeziehungen der Mitglieder zu den christlichen, jüdischen und islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland in den Blick.


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